Spektrum

Da bleibt einem die Luft weg – viele von uns kennen das. Ob bei Belastung oder in Ruhe, das Gefühl der nicht entspannten Atmung ist bedrohlich. Die Ursachen können vielfältig sein und ein Termin bei einem Spezialisten für Lungenerkrankungen kann zu einer Diagnose und gegebenenfalls raschen Therapieeinleitung führen.

DIAGNOSTISCHE

und Therapeutische Möglichkeiten:

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A. LUNGENFUNKTION:

Die Lungenfunktionsdiagnostik ist eine nur sehr wenig belastende Untersuchung. Sie dient der Untersuchung der Atemwege und der Lunge. Dabei unterscheidet man eine einfache Spirometrie (Messung der Luftflüsse in den Atemwegen) von der Bodyplethysmographie (Messung der Druckverhältnisse im Brustkorb). Außerdem gibt es noch Untersuchungen für spezielle Fragestellungen wie die Diffusionskapazität (Übertritt von Atemgasen aus den Lungenbläschen in die Gefäße der Lunge) oder der Funktionalität der Atemwege (Provokation bzw. Bronchospasmolyse)

B. SPIROERGOMETRIE:

Diese Belastungsuntersuchung kombiniert Techniken der Lungen- und Herzdiagnostik mit einer Belastung auf einem Fahrradergometer. Unter Belastung können die Funktion von Herz und Kreislauf sowie der Lunge, aber auch der Muskulatur und des Willens überprüft werden. Neben konkreten medizinischen Fragestellungen wie die Belastbarkeit vor einer Operation können auch Leistungsüberprüfungen, z.B. ein messbarer Trainingserfolg dargestellt werden. Die Untersuchung dient in erster Linie zur Abklärung unklarer Atemnot.

  • C. BILDGEBUNG:
    Bei den Erkrankungen des Brustkorbs ist die Bildgebung (Radiologie) von besonderem Wert, da man so mehr Einblick in das Geschehen erhält. Die Methoden unterscheidet man nach strahlengestützten Verfahren (Röntgen, Computertomographie, Positronen-Emissions-Tomographie) von nicht strahlenabhängigen Methoden (Ultraschall, Magnetresonanztomographie). Je nach Verdacht kommen die einzelnen Verfahren zum Einsatz.

D. BRONCHOSKOPIE:

Spektrum

Da bleibt einem die Luft weg – viele von uns kennen das. Ob bei Belastung oder in Ruhe, das Gefühl der nicht entspannten Atmung ist bedrohlich. Die Ursachen können vielfältig sein und ein Termin bei einem Spezialisten für Lungenerkrankungen kann zu einer Diagnose und gegebenenfalls raschen Therapieeinleitung führen.

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DIAGNOSTISCHEund Therapeutische Möglichkeiten:

A. LUNGENFUNKTION:

Die Lungenfunktionsdiagnostik ist eine nur sehr wenig belastende Untersuchung. Sie dient der Untersuchung der Atemwege und der Lunge. Dabei unterscheidet man eine einfache Spirometrie (Messung der Luftflüsse in den Atemwegen) von der Bodyplethysmographie (Messung der Druckverhältnisse im Brustkorb). Außerdem gibt es noch Untersuchungen für spezielle Fragestellungen wie die Diffusionskapazität (Übertritt von Atemgasen aus den Lungenbläschen in die Gefäße der Lunge) oder der Funktionalität der Atemwege (Provokation bzw. Bronchospasmolyse)

B. SPIROERGOMETRIE:

Diese Belastungsuntersuchung kombiniert Techniken der Lungen- und Herzdiagnostik mit einer Belastung auf einem Fahrradergometer. Unter Belastung können die Funktion von Herz und Kreislauf sowie der Lunge, aber auch der Muskulatur und des Willens überprüft werden. Neben konkreten medizinischen Fragestellungen wie die Belastbarkeit vor einer Operation können auch Leistungsüberprüfungen, z.B. ein messbarer Trainingserfolg dargestellt werden. Die Untersuchung dient in erster Linie zur Abklärung unklarer Atemnot.


  • C. BILDGEBUNG:
    Bei den Erkrankungen des Brustkorbs ist die Bildgebung (Radiologie) von besonderem Wert, da man so mehr Einblick in das Geschehen erhält. Die Methoden unterscheidet man nach strahlengestützten Verfahren (Röntgen, Computertomographie, Positronen-Emissions-Tomographie) von nicht strahlenabhängigen Methoden (Ultraschall, Magnetresonanztomographie). Je nach Verdacht kommen die einzelnen Verfahren zum Einsatz.

D. BRONCHOSKOPIE:

Die Spiegelung der Atemwege dient diagnostischen und therapeutischen Zwecken. Die Ursprünge reichen bis in das Jahr 1895, als Gustav Kilian erstmals die starre Spiegelung anwendet. In den folgenden Jahren wird das therapeutische Instrumentarium ständig erweitert, jedoch bleibt die starre Spiegelung ein richtiger „Eingriff“, der auch eine Narkose notwendig macht. Ab 1965 entwickelt Shigeto Ikeda die flexible Endoskopie. Er machte sich die lichtleitenden Eigenschaften von Glasfasern zunutze, die einerseits Licht in den Patienten, zum anderen das Bild zum Untersucher transportieren. Hierzu ist nur ein leichter Schlaf notwendig (leichte Sedierung). Die Spiegelung mit flexiblen Endoskopen ist heute Standard. Die starren Bronchoskope werden aber bei besonderen Fragestellungen und vor allem bei komplexen therapeutischen Eingriffen eingesetzt. In der Praxis führen wir normale diagnostische Spiegelungen mit HD Endoskop und digitaler Bildbearbeitung zur Beurteilung von Schleimhautauffälligkeiten durch. Für weitergehende Fragestellungen oder aber therapeutische Eingriffe nutzen wir die bestens ausgestattete Endoskopieeinheit am Ostalbklinikum.


MIT DEN VERFAHREN DER FLEXIBLEN ODER DER STARREN BRONCHOSKOPIE FÜHREN WIR FOLGENDE ANWENDUNGEN DURCH:

FLEXIBLE DIAGNOSTISCHE BRONCHOSKOPIE:
Ausführliche Diagnostik der Atemwege (Luftröhre und Bronchien), Bronchiallavage, Entnahme von Biopsien. (ambulant)

  • FLEXIBLE DIAGNOSTISCHE BRONCHOSKOPIE MIT ENDOSKOPISCHEM ULTRASCHALL (EBUS = ENDOBRONCHIALER ULTRASCHALL) ODER RÖNTGEN:
    Durch Kombination mit Ultraschall können auch Lymphknoten entlang der Atemwege gefahrlos punktiert werden. Durch die Kombination mit dem Röntgen können auch weiter entfernte Prozesse punktiert werden. (stationär) Video / Bilder Bronchoskopie

  • FLEXIBLE THERAPEUTISCHE BRONCHOSKOPIE:
    Wiedereröffnung verschlossener oder verengter Atemwege (z.B. bei Tumoren) durch Hitze (Argonbeamer) oder Kälte (Kryotherapie) Metallstentimplantation in Engstellen der Atemwege Fremdkörperentfernung Endoskopische Lungenvolumenreduktion bei Emphysem oder Asthmabronchiale (Einbringen von Ventilen oder Spiralen zur Behandlung der chronischen Lungenüberblähung, Hitzetherapie bei Asthma bronchiale).

STARRE BRONCHOSKOPIE:

Die Intubation der Luftröhre mit starren Endoskopen ermöglicht einen noch sichereren Zugang zu den Atemwegen, wie sie z.B. bei Blutungen oder technisch aufwendigen therapeutischen Eingriffen benötigt wird. Durch das starre Endoskop kann eine Vielzahl von Instrumenten angewandt werden.

E. PLEUROSKOPIE:

Die Spiegelung des Rippen- und Lungenfells dient der erweiterten Diagnostik bei Erkrankungen des Pleuraraumes. Dieser ist bei Lungenerkrankungen oft mit beteiligt. Bei einer Absiedelung bösartiger Zellen in den Pleuraspalt kommt es zu wiederkehrenden Flüssigkeitsansammlungen (Pleura- bzw. Rippenfellerguss) der Atmung und Lebensqualität stark beeinträchtigen kann. Nach einer sorgfältige Inspektion des Pleuraspalts kann eine Verklebung beider Pleurablätter durchgeführt werden. Dadurch kann kein Wasser mehr austreten. Dieser symptomlindernde Eingriff kann in leichtem Schlaf und lokaler Betäubung durchgeführt werden und ist auch bei stark beeinträchtigten Patienten möglich. Video/Bilder Pleuroskopie

F. ALLERGIETEST:Hierbei können vermutete Auslöser einer Allergie gezielt getestet oder die häufigsten Allergene spezifisch untersucht werden. Dies ist die Voraussetzung bei der Diagnose einer Allergie und Grundlage für eine spezielle Form der Therapie bei nachgewiesener Allergie: die spezifische Immuntherapie (früher Hyposensibilisierung).

H. SCHLAFDIAGNOSTIK:

Die schlafbezogenen Atmungsstörungen gehören, ähnlich wie Übergewicht oder Diabetes mellitus zu den Zvilisationskrankheiten unserer westlichen Welt und sind oft miteinander vergesellschaftet. Durch eine Verlegung der oberen Atemwege und den dadurch bedingten Unterbrechungen des Nachtschlafes ist dieser wenig erholsam. Tagesmüdigkeit, Bluthochdruck und Depression können in der Folge auftreten. Erster Schritt der Diagnostik ist die ambulante Schlafmessung. Hierbei werden Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz, Körperlage, Schnarchen und Bewegung von Brustkorb und Bauch aufgezeichnet. Dies dient einer ersten Einschätzung vor einer ausführlichen Schlafnacht im Schlaflabor und zur Kontrolle bei einer Therapie mit Schlafmaske.

I. RAUCHENTWÖHNUNG:

Das inhalative Rauchen ist für ca. 8 von 10 Erkrankungen der Lunge verantwortlich. Viele langjährige Raucher leiden unter den irreversiblen Umbauvorgängen, die durch die Belastung der Atemwege und des Lungengewebes entstehen. Leider sind auch die meisten bösartigen Lungenerkrankungen auf das Tabakrauchen zurückzuführen und damit prinzipiell vermeidbar. Eine Rauchentwöhnung lohnt sich dabei zu jeder Zeit. Wir können Ihren Willen zu einem dauerhaften Entzug mit verschiedene Maßnahmen wie Nikotinersatz oder unserer Rauchentwöhnung unterstützen.


  • J. ULTRASCHALL:
    Ultraschall ist eine Möglichkeit der Bildgebung, die keiner Strahlung bedarf. Die Lunge bzw. die sie umgebenden Strukturen lassen sich schnell und einfach untersuchen. Veränderungen des Lungengewebes können nachverfolgt werden. Bei Ansammlung von Wasser im Pleuraraum dient der Ultraschall der Lokalisation des besten Zugangsweges zur sicheren Punktion. Die gewonnene Flüssigkeit wird zur Klärung der Ursache im Labor weiter analysiert. Daneben können auch die weiteren Organe im Bauchraum bei entsprechenden Fragestellungen beurteilen.

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MIT DEN VERFAHREN DER FLEXIBLEN ODER DER STARREN BRONCHOSKOPIE FÜHREN WIR FOLGENDE ANWENDUNGEN DURCH:

FLEXIBLE DIAGNOSTISCHE BRONCHOSKOPIE:
Ausführliche Diagnostik der Atemwege (Luftröhre und Bronchien), Bronchiallavage, Entnahme von Biopsien. (ambulant)

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  • FLEXIBLE DIAGNOSTISCHE BRONCHOSKOPIE MIT ENDOSKOPISCHEM ULTRASCHALL (EBUS = ENDOBRONCHIALER ULTRASCHALL) ODER RÖNTGEN:
    Durch Kombination mit Ultraschall können auch Lymphknoten entlang der Atemwege gefahrlos punktiert werden. Durch die Kombination mit dem Röntgen können auch weiter entfernte Prozesse punktiert werden. (stationär) Video / Bilder Bronchoskopie
  • FLEXIBLE THERAPEUTISCHE BRONCHOSKOPIE:
    Wiedereröffnung verschlossener oder verengter Atemwege (z.B. bei Tumoren) durch Hitze (Argonbeamer) oder Kälte (Kryotherapie) Metallstentimplantation in Engstellen der Atemwege Fremdkörperentfernung Endoskopische Lungenvolumenreduktion bei Emphysem oder Asthmabronchiale (Einbringen von Ventilen oder Spiralen zur Behandlung der chronischen Lungenüberblähung, Hitzetherapie bei Asthma bronchiale).

STARRE BRONCHOSKOPIE:

Die Intubation der Luftröhre mit starren Endoskopen ermöglicht einen noch sichereren Zugang zu den Atemwegen, wie sie z.B. bei Blutungen oder technisch aufwendigen therapeutischen Eingriffen benötigt wird. Durch das starre Endoskop kann eine Vielzahl von Instrumenten angewandt werden.

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E. PLEUROSKOPIE:

Die Spiegelung des Rippen- und Lungenfells dient der erweiterten Diagnostik bei Erkrankungen des Pleuraraumes. Dieser ist bei Lungenerkrankungen oft mit beteiligt. Bei einer Absiedelung bösartiger Zellen in den Pleuraspalt kommt es zu wiederkehrenden Flüssigkeitsansammlungen (Pleura- bzw. Rippenfellerguss) der Atmung und Lebensqualität stark beeinträchtigen kann. Nach einer sorgfältige Inspektion des Pleuraspalts kann eine Verklebung beider Pleurablätter durchgeführt werden. Dadurch kann kein Wasser mehr austreten. Dieser symptomlindernde Eingriff kann in leichtem Schlaf und lokaler Betäubung durchgeführt werden und ist auch bei stark beeinträchtigten Patienten möglich. Video/Bilder Pleuroskopie

F. ALLERGIETEST:

Hierbei können vermutete Auslöser einer Allergie gezielt getestet oder die häufigsten Allergene spezifisch untersucht werden. Dies ist die Voraussetzung bei der Diagnose einer Allergie und Grundlage für eine spezielle Form der Therapie bei nachgewiesener Allergie: die spezifische Immuntherapie (früher Hyposensibilisierung).

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H. SCHLAFDIAGNOSTIK:

Die schlafbezogenen Atmungsstörungen gehören, ähnlich wie Übergewicht oder Diabetes mellitus zu den Zvilisationskrankheiten unserer westlichen Welt und sind oft miteinander vergesellschaftet. Durch eine Verlegung der oberen Atemwege und den dadurch bedingten Unterbrechungen des Nachtschlafes ist dieser wenig erholsam. Tagesmüdigkeit, Bluthochdruck und Depression können in der Folge auftreten. Erster Schritt der Diagnostik ist die ambulante Schlafmessung. Hierbei werden Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz, Körperlage, Schnarchen und Bewegung von Brustkorb und Bauch aufgezeichnet. Dies dient einer ersten Einschätzung vor einer ausführlichen Schlafnacht im Schlaflabor und zur Kontrolle bei einer Therapie mit Schlafmaske.

I. RAUCHENTWÖHNUNG:

Das inhalative Rauchen ist für ca. 8 von 10 Erkrankungen der Lunge verantwortlich. Viele langjährige Raucher leiden unter den irreversiblen Umbauvorgängen, die durch die Belastung der Atemwege und des Lungengewebes entstehen. Leider sind auch die meisten bösartigen Lungenerkrankungen auf das Tabakrauchen zurückzuführen und damit prinzipiell vermeidbar. Eine Rauchentwöhnung lohnt sich dabei zu jeder Zeit. Wir können Ihren Willen zu einem dauerhaften Entzug mit verschiedene Maßnahmen wie Nikotinersatz oder unserer Rauchentwöhnung unterstützen.

  • J. ULTRASCHALL:
    Ultraschall ist eine Möglichkeit der Bildgebung, die keiner Strahlung bedarf. Die Lunge bzw. die sie umgebenden Strukturen lassen sich schnell und einfach untersuchen. Veränderungen des Lungengewebes können nachverfolgt werden. Bei Ansammlung von Wasser im Pleuraraum dient der Ultraschall der Lokalisation des besten Zugangsweges zur sicheren Punktion. Die gewonnene Flüssigkeit wird zur Klärung der Ursache im Labor weiter analysiert. Daneben können auch die weiteren Organe im Bauchraum bei entsprechenden Fragestellungen beurteilen.